14 · Projekt- und Teilprojektleitung
Öffentliche IT-Arbeitsplätze kontrolliert modernisieren
Mehrere öffentliche Organisationen auf Bundes- und Kantonsebene.
Ausgangslage
Dieser Portfolio-Case fasst mehrere voneinander unabhängige Mandate bei öffentlichen Organisationen auf Bundes- und Kantonsebene zusammen. Die Organisationen standen vor vergleichbaren Herausforderungen: Gewachsene Arbeitsplatzumgebungen und umfangreiche Applikationslandschaften mussten auf neue technische Standards überführt werden, wobei der laufende Verwaltungsbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt werden durfte.
Die Modernisierung betraf nicht nur Betriebssysteme und Büroanwendungen. Auch Fachapplikationen, technische Richtlinien, Softwarepakete, Testverfahren, Abnahmen und Betriebsprozesse mussten koordiniert werden. Besondere Anforderungen bestanden in den Bereichen: Standardisierung, Sicherheit, Nachvollziehbarkeit, Qualitätssicherung, technische Kompatibilität, fachliche Abnahme, kontrollierte Bereitstellung, Übergabe vom Projekt in den Betrieb sowie Zusammenarbeit zwischen Fachstellen, Informatik und externen Spezialisten.
Die einzelnen Mandate unterschieden sich in Umfang und Rolle. Gemeinsam war ihnen jedoch die Aufgabe, technische Veränderungen zuverlässig in bestehende Verwaltungsstrukturen zu integrieren.
Vorgehen
Hosang Consulting unterstützte die öffentlichen Organisationen in unterschiedlichen Projekt-, Teilprojekt- und Spezialistenrollen. Die Beiträge umfassten: Unterstützung und Leitung von Projekt- und Teilprojektaufgaben, Definition und Koordination technischer Arbeitspakete, Planung und Begleitung von Applikationsmigrationen, Erstellung komplexer und standardisierter Softwarepakete, Qualitätssicherung der Softwarebereitstellung, Beratung zu technischen Richtlinien und Konfigurationen.
Weiter gehörten dazu: Unterstützung bei der Fehleranalyse und Problemlösung, Planung und Durchführung fachlicher Abnahmen, Koordination zwischen Fachstellen, technischen Teams und Betrieb, Unterstützung bei der Vorbereitung grösserer Rollouts, Strukturierung nachvollziehbarer Prüf- und Freigabeprozesse sowie Mitwirkung an der kontrollierten Übergabe neuer Lösungen in den produktiven Betrieb.
Die Arbeit verband technisches Detailverständnis mit Projektkoordination und der Fähigkeit, Anforderungen unterschiedlicher Beteiligter in umsetzbare Arbeitspakete zu überführen.
Ergebnis
Die Mandate schufen belastbare Grundlagen für die kontrollierte Modernisierung öffentlicher Arbeitsplatz- und Applikationslandschaften. Zu den wiederkehrenden Ergebnissen gehörten: standardisierte Softwarebereitstellung, strukturierte Applikationsmigration, nachvollziehbare Qualitätsprüfungen, klar definierte fachliche Abnahmen, koordinierte technische Arbeitspakete, bessere Abstimmung zwischen Projekt, Fachstellen und Betrieb, geringere Risiken während Einführung und Rollout, stabilere Übergänge vom Projekt in den laufenden Betrieb sowie eine verlässlichere Grundlage für spätere technische Weiterentwicklungen.
Der Case zeigt, dass erfolgreiche Workplace-Modernisierung weit über die Installation neuer Software hinausgeht. Entscheidend ist die koordinierte Verbindung von Technik, Qualität, Fachanforderungen, Projektsteuerung und Betrieb.
Übertragbare Erkenntnis
Eine Workplace-Migration in der öffentlichen Verwaltung ist nicht nur ein technischer Rollout. Sie gelingt dann, wenn Softwarebereitstellung, Qualitätssicherung, Fachabnahme, Governance und Betrieb als gemeinsamer Prozess gesteuert werden.