Begriff

Würde

Das Buch stellt Kellers Begründung der Würde in der Gottebenbildlichkeit der Gegenposition gegenüber, die moralischen Status an Eigenschaften bindet (Singer). Es übernimmt Kellers historische These nicht, hält aber die systematische fest.

Das Buch stellt zu diesem Begriff mehrere Bedeutungen oder Sichtweisen nebeneinander.

Fassung v1.0.5 · Oktober 2026

«Würde, die nicht an Fähigkeiten hängt, braucht einen Grund, der nicht in Fähigkeiten liegt.»
6.2 Würde, die nicht verdient werden muss

Fundstellen

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Gegenpositionen

  • Würde aus Eigenschaften

    Gegen eine Würde, die nicht an Fähigkeiten hängt. Peter Singer bindet moralischen Status an Eigenschaften wie Empfindungsfähigkeit und Selbstbewusstsein. Das Buch nennt beide Positionen konsequent, und beide haben einen Preis: Die eine kann Menschen nicht vor dem Herausfallen schützen, die andere kann ihren Grund nicht beweisen, sondern nur bekennen.

    6.4 Die Gegenposition: Würde aus Eigenschaften

    Speziesismus

  • Der Vorwurf des Speziesismus

    Gegen den Vorrang des Menschen. Nach der Darstellung von Keach Hagey nannte Larry Page eine von künstlicher Intelligenz dominierte Welt Evolution und das Beharren auf dem Menschen Speziesismus. Peter Singers funktionale Kriterien wären auf eine empfindungsfähige Maschine anwendbar.

    8.7 Der Vorwurf des Speziesismus

    Speziesismus