Begriff
Neutralität
Das Buch bestreitet einen neutralen Standpunkt auf der Ebene der Weltanschauungen und hält Neutralität als Verfahren des Zusammenlebens für notwendig. Es wendet die Frage auf Systeme an, die nach Kranzbergs Satz nicht neutral sind.
Das Buch stellt zu diesem Begriff mehrere Bedeutungen oder Sichtweisen nebeneinander.
Fassung v1.0.5 · Oktober 2026
«Neutralität ist nicht als Weltanschauung möglich, wohl aber als Spielregel, nach der Menschen verschiedener Überzeugungen zusammenleben.»
Fundstellen
Teil I · Ausgangslage
Teil IV · Entscheidung und Verantwortung
Teil V · Ausblick
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Gegenpositionen
Säkularismus als Verfahren, nicht als Weltanschauung
Gegen die These, auch der Säkularismus sei eine Weltanschauung. Jürgen Habermas unterscheidet die Überzeugung, es gebe nichts über die Welt hinaus, von der Neutralität des Staates; religiöse Gründe müssten für staatliche Entscheidungen in eine allen zugängliche Sprache übersetzt werden. Charles Taylor hält dagegen. Das Buch nennt die Kontroverse offen.